Inventarisierung Tgamons in Stierva, Mon und Salouf

Nature / paysage

Parc Ela - «Tgamons» ist der romanische Begriff für historische Heuhütten in Form einfacher Strickbauten, die traditionell mit Holzbrettern gedeckt wurden. Ihre ursprüngliche Funktion als Heulager ist heute weitgehend verloren gegangen.

Situation de départ

Viele Tgamons stehen mittlerweile meist leer und sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Mit der Inventarisierung von Tgamons rund um den Piz Toissa im Sommer 2021 und mit der Auswertung in Form eines Berichts wurde im Auftrag des Vereins Parc Ela und des kantonalen Amts für Natur und Umwelt eine Grundlage für den Erhalt und die Nutzungsperspektiven der Tgamons geschaffen.

Objectifs et mesures

In einem Folgeprojekt sollen für zehn sanierungsbedürftige Tgamons konkrete Massnahmen für Sanierung und Erhalt ausgearbeitet werden.

Informations complémentaires

Unter den 51 inventarisierten Tgamons sind zwölf Ruinen, vier Objekte wurden umgenutzt und 35 Tgamons sind erhalten. Aus denkmalpflegerischer Sicht sind 23 Objekte erhaltenswert, davon sind zehn sanierungsbedürftig.

Inventarisierung Tgamons in Stierva, Mon und Salouf

Durée du projet

Aucun terme particulier

État du projet

Terminé

Coûts

Projektleitung & Administration: CHF 5'697.50
Spesen Auto: CHF 102.20
Aufwand Projektbericht: CHF 8'910.00

Financement

Zu 100% durch das ANU. Die Programmvereinbarung 'Landschaft' ermöglicht dem ANU die Finanzierung von Aufwertungsmassnahmen mit Landschaftsrelevanz in schützenswerten und geschützten Landschaften. Um klar zu definieren, in welche Massnahmen das Geld fliesst, braucht es Konzepte oder Inventare, welche das ANU ebenfalls finanziell unterstützen kann.

Remarques

Projektleitung bei Franziska Perl
Das ANU hat ein besonderes Interesse am Projekt Tgamons, da dieses einerseits in einem Naturpark liegt und andererseits geschützte Landschaften (z.B. ML Alp da Stierva) betrifft.
Projektfortführung: Für zu sanierende Objekte in Landschaftsschutzperimetern kann das ANU einen Geldbetrag sprechen. Für Objekte ausserhalb Landschaftsschutzgebieten sollen Stiftungen um finanzielle Unterstützung angefragt werden. Eigentümer:innen beteiligen sich mit rund 10% an den Sanierungskosten.

Architekturhistorikerin Nicoletta Gschwend, Tersnaus
Amt für Natur und Umwelt Graubünden
(kantonale Denkmalpflege wurde mit erhobenen Daten bedient)

Documents

Contact

Entreprise partenaire du parc
Verein Parc Ela
Stradung 11 / Im Bahnhof
7450 Tiefencastel
Téléphone +41 81 508 01 12
info@parc-ela.ch
http://www.parc-ela.ch

Inventarisierung Tgamons in Stierva, Mon und Salouf